Festlandkommission weist Kritik Chinas an Nationalfeiertagsansprache der Präsidentin zurück

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Vizevorsitzender und Sprecher der Festlandkommission Chiu Chui-cheng (CNA Archivfoto)

Taipei – 11.10.2021 – Gemäß der Festlandkommission hat Präsidentin Tsai Ing-wen (蔡英文) in ihrer Nationalfeiertagsansprache die dauerhafte Politik Taiwans dargelegt. Der stellvertretende Vorsitzende von Taiwans Festlandkommission, Chiu Chui-cheng (邱垂正), sagte dies auf Kritik von China an der Nationalfeiertagsansprache von Taiwans Präsidentin.

Präsidentin Tsai Ing-wen hatte gestern in ihrer Nationalfeiertagsansprache vier Bekenntnisse als gemeinsamen Nenner der Gesellschaft genannt. Dies sei das Festhalten am freien und demokratischen Verfassungssystem, dass die Republik China und die Volksrepublik China einander nicht untergeordnet seien, dass man sich einer Annexion oder Eingriffen in die Souveränität widersetze und dass die Zukunft der Republik China (Taiwan) im Einklang mit dem Willen des taiwanischen Volkes entschieden werden müsse.

Der Sprecher von Chinas Taiwanbüro, Ma Xiaoguang (馬曉光), kritisierte die  Ansprache von Präsidentin Tsai Ing-wen als Schüren von Unabhängigkeit und Konfrontation und Verbünden mit ausländischen Kräften.

Der stellvertretende Vorsitzende von Taiwans Festlandkommission wies die Kritik Chinas zurück. Präsidentin Tsai Ing-wen habe in ihrer Nationalfeiertagsansprache die dauerhafte Politik Taiwans zum Ausdruck gebracht, die Entschlossenheit der Bevölkerung Taiwans übermittelt und an Peking appelliert, konfrontatives Denken und militärisches Vorgehen beiseitezulegen. Chiu sagte, die Republik China sei ein souveräner und unabhängiger Staat. Das sei seit 110 Jahren so. Zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße bestehe keinerlei untergeordnete Beziehung. Dies sei eine Tatsache.

Chiu sagte, die Regierung in Peking propagiere ununterbrochen die Vereinigung mit Taiwan, verletze den Status quo und wolle die Republik China auslöschen. Die 23 Millionen Bürger und Bürgerinnen Taiwans werden jedoch noch mehr Zusammenhalt zeigen, um die Souveränität des Landes zu verteidigen.

Quelle:RTI
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Quelle: RTI